Corporate Design-Prozess in der nächsten Phase

Montag, 5. Januar 2009 | Autor: Reiner Fuest

Fast hundert Agenturen aus ganz Deutschland haben auf die Auschreibung des neuen Corporate Design reagiert. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden entsprechend der Ausschreibungskriterien neun Agenturen ausgewählt und aufgefordert, ausführlichere Vorschläge für ein überarbeitetes Corporate Design auszuarbeiten. Im nächsten Schritt werden nun aus diesen Präsentationen in Abstimmung mit dem Beratungsgremium drei Agenturen ausgewählt und aufgefordert, detaillierte Vorschläge für das neue Corporate Design vorzulegen. Auch für diesen Schritt erhalten die Agenturen ein ausführliches Briefing. Die entsprechenden Vorschläge werden die Agenturen dann Mitte Februar vor dem zuständigen Prorektor und dem Beratungsgremium präsentieren.

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Thema: Allgemein

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5 Kommentare

  1. Ich frage mich ja immer noch, ob dieser Prozess überhaupt notwendig ist. In der Kategorie „Corporate Design“ des renommierten Blogs Designtagebuch.de finden sich immer wieder Beispiele von Uni-CD-Relaunchs, die ziemlich daneben gegangen sind, und aus einer wiedererkennbaren und die Tradition einer fast 600 Jahre alten Institution eine Zahnpastamarke o.ä. gemacht haben.

  2. (Nachtrag: einige der Beispiele, die ich meine, sind im Designtagebuch in anderen Kategorien, z.B. Logo, zu finden — eine Suche nach dem Stichwort „Universität“ trägt sie zu Tage.

  3. 3
    Reiner Fuest 

    Nun, unser Ansinnen ist es natürlich, den Relaunch nicht daneben gehen zu lassen. Und die Argumente für die Aktualisierung sind aus meiner Sicht tragfähig (z.B. mediale Reproduzierbarkeit, gerade hole ich wieder Visietenkarten ab, auf denen das Logo verschwimmt).
    Zu beachten ist dabei, dass keine komplette Umgestaltung um jeden Preis erfolgen muss. Aber die bestehenden Defiziten würden wir schon gerne beseitigen.

  4. 4
    Susanne Nagel 

    Wozu braucht die Uni ein „Corporate Design“? Dazu gibt es doch das Universitätssiegel! (Wenn das beim Reproduzieren „verschwimmt“, muß man es halt mit einer besseren Auflösung wiedergeben.)
    Es ist schade um das Geld und um die Zeit, die in eine solche Aktion investiert werden, das könnte man wirklich sinnvoller investieren.
    Was nützt zum Beispiel das ganze Corporate Design, wenn die Uni immer mehr verdreckt, weil an den Reinigigungskosten gespart wird?
    Man sollte das Geld lieber für etwas ausgeben, was den Studenten und Dozenten wirklich nützt, anstatt für solche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

  5. 5
    Christina Schoch 

    Die technisch einwandfreie Wiedergabe des Siegels in allen medialen Kontexten ist ein wichtiges Thema beim CD-Prozess. Bislang läuft es realerweise ja häufig so, dass – je nach personellen und finanziellen Ressourcen – einzelne Fakultäten/Institute/Einrichtungen „Handmade“-Lösungen erarbeiten, die dann mal mehr, mal weniger professionell daherkommen. Ziel des CD-Prozesses ist es ja gerade, eine professionelle Lösung zu finden, die für alle nutzbar ist. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass es durchaus Sinn macht, sich hierbei eine gewisse Expertise zur Hilfe zu nehmen – ohne das Rad komplett neu zu erfinden (zu lassen). Dass das zunächst einmal Geld kostet ist klar. Mittel- und langfristig soll es Geld & Arbeit sparen, damit nicht für alle Einzelaktionen Geld für die Gestaltung von web- und Printprodukten in die Hand genommen werden muss.
    Dass es noch viele andere Dinge an unsrer Uni gibt, für die man sinnvoll Geld investieren könnte/sollte bleibt davon natürlich unberührt…

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