Entscheidung für Agentur gefallen

Montag, 30. März 2009 | Autor: Reiner Fuest

In einer Sondersitzung hat sich die Hochschulleitung dafür entschieden, der Agentur qu-int auf Grundlage der eingereichten Entwürfe den Auftrag zur Überarbeitung des Corporate Design zu erteilen. Das Rektorat schließt sich damit der abschließenden Empfehlung des vom Senat eingesetzten Beratungsgremiums an. Dem Senat wurde in seiner letzten Sitzung von der Entscheidung berichtet.

Für den weiteren Verlauf wird nun in Zusammenarbeit mit der Agentur ein detaillierter Plan zur Erarbeitung des Corporate Design Manuals erstellt. Dieser beinhaltet vor allem die technischen Anforderungen zur Umsetzung des Corporate Design in den verschiedenen medialen Kontexten. Nach Erstellung des Manuals kann das Corporate Design auf Nutzerebene implementiert werden. Über das genaue Verfahren und die abschließenden Entwürfe werden wir Sie an dieser Stelle rechtzeitig informieren.

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Thema: Allgemein

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9 Kommentare

  1. 1
    Christoph Hermann 

    Hallo,

    ich kann nur hoffen, dass die Mitarbeiter dort schonmal was von Barrierefreiheit etc. gehört haben und das zumindest im Bereich Web dann auch entsprechend für die Universität umsetzen.
    Hier wäre etwas mehr Transparenz wünschenswert.
    Alleine die Webseite der Agentur enthält ja allerlei Fehler: 50 Errors, 2 warning(s) und ohne Javascript erscheint dort gar nichts ausser einem roten Hintergrund.

  2. 2
    Marcel Oettrich 

    Hallo Herr Hermann,

    Ihre Sorgen sind unbegründet. Die Agentur wurde wegen Ihres Designvorschlags ausgewählt, sie wird nicht die Internetseiten der Universität erstellen oder betreuen. Das wird weiterhin das Webteam der Stabsstelle Marketing und Wissensmanagement übernehmen. Da setzen wir natürlich weiterhin auf das bewährte Zope/Plone-CMS, welches nur ein neues „Outfit“ bekommen wird. Unser CMS besitzt eine hohe Barrierefreiheit, wie Sie in jedem Portal unter dem Link „Barrierefreiheit“ rechts unten nachlesen können, beispielsweise unter http://www.studium.uni-freiburg.de/accessibility-info

  3. 3
    Christoph Hermann 

    Da lese ich doch gerne mal nach:
    „Sollte etwas in dieser Website nicht standardkonform sein, kontaktieren Sie bitte den Website-Verantwortlichen und nicht das Plone-Team.“

    http://validator.w3.org/check?verbose=1&uri=http%3A%2F%2Fwww.studium.uni-freiburg.de%2Faccessibility-info

  4. 4
    Marcel Oettrich 

    Hallo Herr Hermann,

    da haben Sie uns aber erwischt! 😉

    Link 1, Link 2

    Leider kommen solche Fehler sehr häufig vor und können auch manchmal kaum unterbunden werden, „machs dem einen Browser Recht, meckert der andere“ – leider halten sich die Browserhersteller nicht an Standards. Aber diese Diskussion brauchen wir nicht hier zu führen.
    Die gefundenen Fehler auf unseren Seiten kann man so also wohl als Fehler sehen, beeinträchtigen die Barrierefreiheit aber nicht eklatant, die Informationsaufgabe schon gar nicht. Wir bemühen uns, die Seiten in hohem Maße standardkonform zu halten.

  5. 5
    Thomas Horn 

    Guten Abend zusammen,

    das ist ja eine heitere Diskussion hier. Da muss Ich mich doch auch mal zu Wort melden.

    Die fehlende Wohlgeformtheit der Webseite, nicht mal die Wohlgeformtheit, fällt ja wohl auf Sie selbst zurück. Den selected=“selected“ wird jeder halbwegs vernünftige Browser doch noch fressen.

    Ausserdem schreibt WCAG 1.0 3.2 ohne Zweifel und ganz klar die Validität für AA Konformität vor. Wo hier ein etwaiger Interpretationsspielraum bestehen sollte, diese Antwort bleiben Sie uns schuldig.

    Der OP liegt mit seiner Meinung bezüglich der mangelnden Accesibility der CMS Seiten der Uni Freiburg hingegen goldrichtig.

    Viele Grüße,
    Thomas L. Horn

    P.S. Die Größe dieses Textfelds ist ja wohl auch ein Scherz.

  6. Im Gegensatz zu anderen behaupte ich nicht, dass Webseiten standardkonform oder „möglichst standardkonform“ sind, wenn das nicht der Fall ist, da können Sie viele schöne Webseiten von mir verlinken um deren standdardkonformität ich mich nicht kümmere (und auch nicht kümmern muss).

    Und das hier: haben Sie vmtl. auch getrost überlesen.

  7. Hmm, da gehört ein „I know this is broken HTML!“ in HTML-Kommentar-Tags noch mit rein.

  8. 8
    Reiner Fuest 

    Hallo zusammen,

    hier mal etwas Baldrian, Hopfen und Melisse zur Beruhigung.

    Ich fände es schade, wenn unser BLOG und die Kommentare zu einem Feld für verbale Schlagabtäusche würden. Daher möchte ich versuchen, die Kette an dieser Stelle zu unterbrechen:

    – Ich denke M+W hat verstanden, dass es Kritik an der Einhaltung der Standards zentraler Webseiten hinsichtlich der Barrierefreiheit gibt.

    – Es sollte klar geworden sein, dass M+W sich um die Barrierefreiheit bemüht, das Thema ernst nimmt und höchstmögliche Qualität zu erreichten sucht.

    – Es mag Uneinigkeit darüber herrschen, ob ein Online-Validator geeignet ist, die zur Nutzung erforderliche Konformität zu erreichen.

    – Es mag Uneinigkeit darüber herrschen, ob die Anforderungen nur für zentrale Seiten gelten oder alle *.uni-freiburg.de Angebote die Barrierefreiheit erfüllen sollten.

    Und zur Sicherheit noch etwas Lavendelblüten, bitterer Fenchel und Kamille hinterher.

    Viele Grüße,
    Reiner Fuest

  9. Ich denke nach dem Posting von heute (http://blog.mw.uni-freiburg.de/2009/05/barrierefreiheit-als-qualitatsmerkmal/) wird das auch klar.

    Nur was man schreibt sollte man auch einhalten. Sonst sind das (leider) nur leere Versprechungen. Ein gutes System (Plone) nützt eben nichts, wenn es nicht so gebraucht wird wie es gedacht ist. Deswegen war mein Hinweis auch nicht mit dem Kommentar „das stimmt ja gar nicht dass die Seite barrierefrei ist“ versehen, sondern lediglich als Hinweis darauf dass Verbesserungspotential besteht zu verstehen.

    Btw. ich habe die Fehler auf meiner Seite (siehe Links oben) auf den einen gewollten Fehler reduziert – das schaffen die Webmaster der Uni sicher auch. 😉

    Grundlage sollte auch weniger ein Online-Validator sein (dieser überprüft lediglich die Standardkonformität, was jedoch ein großer Schritt in Richtung Barrierefreiheit ist), sondern wenn man den Anspruch hat barrierefreie Webseiten zu gestalten die „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“ (http://www.einfach-fuer-alle.de/artikel/bitv/) oder gleich die Teilnahme am BIENE Wettbewerb. Ein Sieg oder gar nur die Teilnahme wäre sicher auch gut fürs Image.

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