CD-Manual fertig gestellt

Montag, 1. Juni 2009 | Autor: Reiner Fuest

Nach erfolgreicher Zusammenarbeit mit der ausgewählten Agentur qu-int  wurde das CD-Manual nun vollendet und dem Senat in der Sitzung vom 27.5. vorgestellt. Ab sofort steht das Manual online zur Einsicht zur Verfügung.

Offiziell eingesetzt wird das neue CD zu Beginn des kommenden Wintersemesters 2009/10. Bis dahin erfolgt die vorbereitende technische Umsetzung (z. B. neues Produkt im Content Management System für Internetseiten, Web-to-Print-Vorlagen, Office-Vorlagen).

Für den offiziellen Start am 1. Oktober können vorab Vorlagendateien für Produkte, die im neuen CD gestaltet werden sollen, und das Logo bei der Stabsstelle Marketing und Wissensmanagement zur professionellen Weiterverarbeitung angefragt werden (Ansprechpartner dafür sind: Dr. Christina Schoch und Dr. Reiner Fuest). In Kürze wird ein Rollout-Plan veröffentlicht, der die Umsetzungsschritte und begleitende Termine verdeutlicht.

Tags » «

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Allgemein, Marketing, Webteam

Diesen Beitrag kommentieren.

18 Kommentare

  1. Ich finds prima! (Bis auf ein klaar Kleinigkeiten für die Webseiten was z.B. die Breite der Navigationsleiste angeht, aber das wird sich in der Praxis zeigen.)

    Ich hab allerdings noch ein paar Fragen zu den Vorlagen, wird es u.a. auch folgende Formate geben?
    – OpenDocument Presentation (nicht nur Powerpoint!)
    – OpenDocument Briefvorlage
    – Latex Briefvorlage
    – Latex Beamer Vorlage für Präsentationen

    Meines Erachtens nach würden solche Vorlagen die „Verbreitung“ deutlich beschleunigen.

    Wie „frei“ ist man in der Webseitengestaltung? S. 130 zeigt die Webseite des Frias die sich nur wenig an das CD anlehnt. Gibt es überhaupt schon eine HTML-Umsetzung? Die „Screenshots“ sehen noch sehr „gephotoshopped“ aus ;-).
    Was passiert mit Portalen die nur wenig modifizierbar sind? Clix, BSCW, …?

    Wird ein HTML- & CSS-Template für die Webseiten zur Verfügung gestellt (nicht alle verwenden das Uni-CMS)?

  2. Finde auch, dass das im ersten Eindruck ganz gelungen aussieht.

    Times New Roman / Arial als „Hausschriften“ – da lässt sich sicherlich drüber streiten, verfügbar sind sie aber, insofern ist das gut.

  3. 3
    Reiner Fuest 

    Hallo Christoph,

    die von Dir angesprochenen Vorlagen haben wir im Blick und arbeiten gerade an dem „Rollout-Plan“, aus dem hervorgehen soll, welche Vorlagen wann zentral bereit gestellt werden.

    Für die HTML-Umsetzung wird eine separate Agentur beauftragt (wird gerade gesucht), die sich mit ZOPE/Plone auskennt. In dem Prozess wid sich zeigen, was an den aktuellen Entwürfen im CD-Manual aus technischen und funktionalen Gründen angepasst werden muss. Die sich daraus ergebenden Templates (aus unserer Sicht vor allem CSS) können dann bereit gestellt werden (die UB hat schon entsprechenden Bedarf angemeldet, dort ist Typo3 im Einsatz).

    Wie Verbindlich das CD ist und wie diese Verbindlichkeit im Web unter Berücksichtigung aller technischen Gegebenheiten erreicht werden kann, wird in Kürze noch genauer erläutert. Dabei wird klarer werden, wo die dargestellten Freiheitsgrade der verschiedenen Identebenen (vor allem 2) zum Einsatz kommen sollen.

  4. 4
    Reiner Fuest 

    Hallo Herr Westermayer,

    danke für das Lob, das hören wir gerne und geben es natürlich auch weiter. (gilt auch für den Beirag von Christoph Hermann!)

    Die Schriften waren tatsächlich ein Diskussionspunkt und es war in den ersten Entwürfen was „schöneres“ im Einsatz. Aber die Recherche zeigte, dass diese Schrift nur mit erheblichem finanziellen Aufwand auf allen Plattformen der Universität bereitgestellt werden könnte. Da haben wir dann von Seiten der Universität die Agentur genötigt einen kleinsten gemeinsamen Nennen zu finden, der kostenfrei umgesetzt werden kann. Das Ergebnis war dann Times und Arial, was gar nicht so schlecht ist und eine Klassengesellschaft („wer kann sich die Fonts leisten?“) verhindert.

  5. 5
    Christoph Hermann 

    Apropos Typo3 – unter diesem System laufen inzwischen einige Webseiten an der Uni. Vielleicht kann man das Template für typo3 ja auch inhouse erstellen?
    So kompliziert ist das ja nicht… HTML&CSS Grundgerüst braucht man sowieso, und die template-settings für typo3 sind auch nicht allzu kompliziert.

    Als weitere Anregung meinerseits:
    Ich wäre dafür 2 Webdesigns zu erstellen, eins für Webseiten (Zentrale Webseiten, Instituts-Seiten, Clix, etc.) und eins für Portale ohne Seitennavigation (BSCW, Electures-Portal, mylogin, myaccount, LSF, …).

  6. 6
    Frank Sartorius 

    Mit großer Begeisterung habe ich heute das CD-Manual entdeckt und gleich „durchgearbeitet“.

    Mir gefällt das neue Erscheinungsbild sehr gut. Insbesondere, dass das Wappen im Logo auch fragmentarisch auftreten kann/soll. Diese Art der Uni-Siegel-Integration in ein modernes Logo fand ich auch bei anderen Universitäten bereits sehr schön.

    Auch das Farbschema mit dem dominanten blau und der roten Akzentfarbe ist treffend für unsere Universität.

    Die Gestaltungsraster bieten meiner Meinung mit links- oder rechtsseitiger Ausrichtung des Logos eine große Palette an verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bei dennoch gleichem Grund-Tenor.

    Einziger Kritikpunkt – und da schließe ich mich Till Westermayer an – ist die Typographie. Wie Sie – Herr Fuest – ja auch schon geschrieben haben, ist die Wahl auf Arial/Times New Roman mit einer finanziellen Begründung gefallen.

    Der Schriftzug „UNI FREIBURG“ ist – wenn ich es richtig sehe – in einer Schrift der Corpid-Familie (Corpid Heavy?) gesetzt. Hierzu harmoniert der in Times New Roman gesetzte „Absender ‚Albert-Ludwigs-Universität Freiburg'“ nur schlecht, da die Times New Roman mit ihren schwachen CI/CD-Eigenschaften mit der Corpid, die sehr starke CI/CD-Eigenschaften aufweist, im Widerspruch steht.

    Nun denn,… die Entscheidung ist gefallen. Sollte es zu einer Revision/nächsten Version kommen, so würde ich zumindest dafür plädieren für Printprodukte von „Times New Roman“ auf „Times“ und von „Arial“ ggf. auf die „Helvetica“ zu wechseln. Auch wenn sich die ‚echte‘ „Times“ und Microsofts „Times New Roman“ nur marginal unterscheiden, so ist in meinen Augen bei längeren Texten ein Schriftsatz in der ‚echten‘ „Times“ angenehmer und wirkt professioneller. –– Noch lieber wäre mir natürlich die Wahl einer nicht-alltäglichen Schrift, die eine noch stärkere CI mit sich bringen würde.

    Darf man fragen, welche Schriftarten in früheren Entwürfen alternativ vorgesehen waren?

    Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung,

    Beste Grüße,

    Frank Sartorius

  7. 7
    Simon Dreher 

    Die Schriften finde ich persönlich auch keine ganz geglückte Wahl. Times/Helvetica (in etwas kleiner), wie es Frank Sartorius angemerkt hat, wäre da genauso frei und meiner Meinung nach schon erheblich schöner, aber auch unter den anderen (freien) 35 Postscript-Fonts finden sich noch andere schöne (Palatino verwende ich z.B. auch noch gelegentlich). Die Schriften aus dem vorherigen CD (Garamond/Frutiger) gefielen mir deutlich besser. Als URW (oder wars ITC?) Garamond und Bitstream Vera bzw. mit erweitertem Zeichensatz als Bera sans gibt es da auch sehr ähnliche Varianten, die meines Wissens genauso frei verfügbar sind.
    Und meine persönlich fast am häufigsten verwendeten Schriften sind Linux Libertine (die dazu gehörende Linux Biolinum gefällt mir allerdings nicht ganz so gut), und natürlich die LatinModern (als LaTeX-Nutzer). Freie Fonts gibt es auch in guter Qualität schon eine ganze Menge.

  8. 8
    Simon Dreher 

    Die grafische Gestaltung der verschiedenen Broschüren finde ich gut gelungen, mit den größeren Farbflächen und den verschiedenen Seitenaufteilungen sieht es sehr ansprechend aus.

  9. 9
    Simon Dreher 

    Warum wird eigentlich in der Internet-Vorgabe das (sehr schöne) Farbschema aufgegeben und durch die etwas grünlich-verwaschenen Farben ersetzt? war das beabsichtigt, oder sind hier bloß die Übertragungen zwischen den verschiedenen Farbräumen fehlgeschlagen?

  10. 10
    Simon Dreher 

    Farblich-gestalterisch kann ich die Internet-Vorgaben leider nicht genau erkennen, da die Bilder nicht in voller Auflösung im PDF erscheinen. Ich befürchte allerdings, dass gelegentlich graue Schrift auf grauem Hintergrund verwendet wurde, was die Lesbarkeit sehr stark beeinträchtigt. Ich hoffe, dass das auf den fertigen Seiten dann aber mit besserem Kontrast rauskommt.

    Beste Grüße,
    Simon Dreher

  11. 11
    Simon Dreher 

    Im PDF kann ich bei der Gestaltung der Webseiten leider nicht erkennen, wie lesbar die Texte und Felder sind. Ich befürchte stellenweise, dass grauer Text auf grauem Hintergrund verwendet wird, was ziemlich ungünstig ist. Hoffentlich liegt es nur an der Auflösung der Bilder.

  12. 12
    Simon Dreher 

    Bedauerlich ist auch, dass bei den Beispielen mit Instituts-Logos mal wieder alte Varianten auftauchen, gut zu sehen auf S. 104 (Leitsystem) an dem K, das sich nicht an die Raute anpasst. Schade.

    Viele Grüße,
    Simon Dreher

  13. 13
    Reiner Fuest 

    Hallo Herr Dreher,

    wenn Sie mit den Instituts-Logos das IMTEK-Logo meinen, das da als Beispiel verwendet wurde, dann kann ich für den Fall, dass das „Schade“ einen leisen Vorwurf an uns oder die Agentur enthalten sollte nur sagen, dass das aus meiner Sicht genau das Logo ist, was sich auf den Seiten des IMTEK zum Download findet: http://www.imtek.de/pics/clipart/logo_imtek_gross_col.gif

    Ansonsten zwischendurch mal Danke für Ihre rege Kritik. Da die Serie wohl noch nicht zu Ende ist, lassen wir und mit einer Reaktion auf Details noch etwas Zeit.

    Viele Grüße,
    Reiner Fuest

  14. 14
    Jonathan 

    Hallo,

    auch ich muss mich meinen Vorrednern anschließen und die Wahl der Schrift bemängeln. Windows-Standard-Schriften zu verwenden hilft zwar dem wenig geübten Office-Nutzer, quält jedoch die Augen derer, die sich mit Typografie auch nur ansatzweise beschäftigen. (Die typografische Fachwelt ist sich bei der Beurteilung der Schriftkombination Arial/Times New Roman weitgehend einig!)
    Auch ich schlage vor, die Wahl der Schriften zu überdenken. Gerade bei längeren Schriftstücken wäre eine Serifenschrift im Fließtext zu bevorzugen. Außerdem möchte auch ich darauf hinweisen, dass es FREIE SCHRIFTEN gibt, die der Kombination Arial/Times New Roman bei Weitem den Rang ablaufen.

    Viele Grüße

    PS: Bitte denkt an die TeX-User!!!

  15. 15
    Jonathan 

    Ergänzen möchte ich weiter folgende fragen:
    – Gibt es eine Vorgabe für Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Doktorarbeiten?
    – Wird es Vortragsveranstaltungen oder Workshops zu den neuen CI geben?
    – Auf welche Frist ist das neue CI angelegt? (Gerade diese Frage beantwortet meiner Meinung nach das Problem mit den verwendeten Schriften, das aktuell von einigen gesehen wird.) Wird es regelmäßige Anpassungen (zB bei den Schriften) geben oder wird das Design mehrere Jahre fix bleiben?

  16. 16
    Reiner Fuest 

    Hallo Jonathan,

    die Diskussion um die Schriften ist berechtigt, jedoch gibt es aus meiner Sicht keine hanhhabbare Alternative. Freie Schriften bergen das Problem, dass sie in entsprechender Qualität (Auflösung, Zeichnsatz), nötigen Formaten (z.B. nicht nur Postscript für TeX) und vollständig (Zeichensatz) verfügbar sein müssen. Wenn es solchen Schriften gäbe, besteht das Problem der Distribution nach wie vor. Alle Nutzerinnen und Nutzer müssten diese Schriften installieren. An vielen Arbeitsplätzen kann dies nur der Admin und dann muss es aber schnell gehen und man nimmt doch irgendwas „schönes“ was man halt auf dem Rechner hat. Das ist keine gute Lösung.

    Zu den anderen Fragen:

    – sind Abschlussarbeiten Publikationen der Uni oder der AutorInnen? Falls ersteres muss das Design aus dem Manual abgeleitet werden. Falls das häufig nachgefragt wird, können wir gerne eine Vorlage bereitstellen.

    – Workshops etc. sind geplant ab September (zur Software wie z.B. InDesign und auch anderen Einsatzbereichen). Details kommen mit dem Rollout-Plan.

    – Naja, das CD ist auf ewig angelegt. Da aber nichts ewig währt, wird es Anpassungen geben. Da zu viele Anpassungen aber das CD schwächen, werden diese sich in Grenzen halten müssen.

    Viele Grüße,
    Reiner Fuest

  17. Liebes Team der Stabsstelle,
    vom ersten Eindruck her finde ich das neue Design nicht schlecht.
    Allerdings ist es nicht wirklich mutig oder neu, sondern eher ein Kompromiss. Es sagt: „Wir wollen jünger und moderner sein, international und weltoffen, aber ganz loslassen können wir nicht.“ Als Betrachterin frage ich mich vom ästhetischen Standpunkt aus: Warum ist auf allen Vorlagen der Schriftzug „Albert-Ludwigs-Universität-Freiburg“ drauf? Warum in Times New Roman? Das hält den neuen Entwurf auf, macht ihn fast rückgängig.
    Die Benutzung des Siegels als Fragment, mit einem neuen Schriftzug zum Logo gemacht, ist sehr gut. Die Verkürzung auf „Uni Freiburg“ ist klar und eindeutig. Die Nennung der Albert-Ludwigs-Universität-Freiburg sollte anders „verpackt“ werden.

    Viele Grüße
    Katharina Klaas

  18. Einen guten Tag an die Stabstelle in der Uni,

    Zur Frage der Typographie: Wenn die Distributionsfrage über der typographischen Ästhetik steht, dann bleiben natürlich nur Systemschriften, klar. Allerdings gibt es genügend Beispiele größerer Organisationen die sehr wohl einen Corporate Font im Einsatz haben, in Freiburg z.B. die Badenova.
    Was die Kosten angeht, könnte ich mir vorstellen, dass sich mit Sicherheit eine Hochschule für Gestaltung findet, die sich glücklich schätzen würde, mit Ihren Studenten einen Corporate Font zu entwickeln, der dem CD der Uni Freiburg gut tut. Vielleicht eine Anregung für die Version 2.0 …

    Beste Grüße
    Norbert Preußner

Kommentar abgeben