OSAs auf dem Tag der offenen Tür

Montag, 22. November 2010 | Autor: Reiner Fuest

Laura führt einen Schüler durchs Physik OSA. Ingo verteilt Flyer.

Laura führt einen Schüler durchs Physik OSA. Ingo verteilt Flyer.

Gut besucht war unser Stand an beiden Tagen.

Gut besucht war unser Stand an beiden Tagen.

Bastian hält sich lieber im Hintergrund während eine Gruppe Schülerinnen um die Wette an der Beispielaufgabe der Organischen Chemie knobelt.

Bastian hält sich lieber im Hintergrund während eine Gruppe Schülerinnen um die Wette an der Beispielaufgabe der Organischen Chemie knobelt.

Zugegeben, unsere Standdeko war etwas improvisiert, das neue OSA Design hingegen stieß auf große Zustimmung.

Zugegeben, unsere Standdeko war etwas improvisiert, das neue OSA Design hingegen stieß auf große Zustimmung.

Brechend voll war es am Mittwoch vormittag, als wir unser Debut auf dem Tag der offenen Tür gaben. Erklärtes Ziel: Ein paar Schülerinnen und Schüler auf unsere OSAs aufmerksam machen und ein bisschen Feedback von der Zielgruppe sammeln. Schon nach ein paar Stunden mussten wir uns eingestehen, dass wir den Andrang, nicht nur an unserem Stand, sondern bei der ganzen Veranstaltung, stark unterschätzt hatten. Gegen Mittag gingen uns die Flyer aus und Heidi musste Nachschub produzieren. Bis zum frühen Nachmittag mussten wir zu dritt oder viert gleichzeitig am Stand sein, um der Nachfrage gerecht zu werden. Auch wenn der Andrang der Schülerinnen und Schüler mit dem Start der Studiengebührendemo vor der Tür und dann auch am Donnerstag spürbar nachließ, bei uns war immer gut was los.

Unter dem Motto „Das passende Studium finden“ konnten sich Studieninteressierte bei uns an bis zu drei Rechnern parallel durch die bestehenden OSAs klicken. Dabei erfreuten sich vor allem die Videos mit Studierenden und die Beispielaufgaben aus den Fächern großer Beliebtheit. In Gruppen standen die Schüler teilweise vor unseren Rechnern und knobelten um die Wette z.B. um die richtigen Bezeichnungen verschiedener Verbindungen der Organischen Chemie.

Doch auch wenn die Schülerinnen und Schüler die OSAs durch die Bank als „super nützlich“, „äußerst hilfreich“ oder schlicht „sehr cool“ bezeichneten, mussten wir ein große Manko feststellen: Wir können derzeit erst elf Studienfächer und 19 Studiengänge abdecken. Zwar arbeiten wir gerade unter Hochdruck für weitere sieben „große“ Fächer (VWL, Jura, Geschichte, Germanistik, Biologie, Sport & Ethnologie), aber auch damit werden wir Mitte kommenden Jahres gerade etwas über die Häflte aller Freiburger Studienanfänger informieren können.

Was haben wir sonst aus den vielen Rückmeldungen und Gesprächen mit Schülern und Lehrern gelernt?

  1. Die meisten Studieninteressierten haben eine einigermaßen klare Vorstellung von dem, was ihnen liegt und können zumindest grob angeben, welche Fächer für sie interessant sind. Der größte Orientierungsbedarf liegt darin, die Fächer, deren Aufbau und Inhalt, den Studienort und das soziale Umfeld kennenzulernen. Das bestärkt uns darin, die OSAs weiterhin fachspezifisch zu halten und nicht allgemeine Interessenstest anzubieten, deren Empfehlung zwangsläufig  vage und oberflächlich bleiben müssen.
  2. Die Beispielaufgaben sollten lieber zu schwierig als zu leicht sein. Die Nutzer, die wir in den vergangenen beiden Tagen beobachtet haben, wollten gefordert werden und empfanden ein schlechtes Ergebnis weniger als Abschreckung denn als Herausforderung, die nächste Aufgabe anzugehen.
  3. Die vielen Videos mit Studierenden werden, wie wir ja auch schon aus der Evaluation unserer Angebote wissen, von den meisten Nutzern als das wertvollste Element der OSAs angesehen.
  4. Der Begriff Online Self Assessment mag sich als Fachbegriff etabliert haben. Zahlreiche andere Hochschulen bauen gerade Informationsangebote unter diesem Namen auf. Für Schüler ist der Begriff zu sperrig. Das haben wir am Tag der offenen Tür nicht zum ersten Mal gehört. Der Prozess der Namensfindung und Umbenennung ist in vollem Gange.
  5. Wir müssen dringend etwas dafür tun, unser Angebot noch bekannter zu machen. Die Nützlichkeit steht außer Frage, die Umsetzung wird durchweg als äußerst gelungen beurteilt. Nur leider kennen viele Schüler und Lehrer die Freiburger OSAs noch nicht.
  6. Wir müssen so schnell wie möglich die in Arbeit befindlichen sieben OSAs für die o.g. Fächer an den Start bringen. Das wird zwar noch mindestens bis zum Frühsommer dauern. Aber glücklicherweise schreitet die Sammlung der Inhalte und die Produktion der Medienelemente in allen Fächern derzeit sehr gut voran.

Und um etwaige Verzögerungen zu verhindern, ist dieser Post hier zu Ende 🙂 .

P.S. Danke an das Team des Service Center Studium (SCS)! Wir waren zum ersten Mal beim Tag der offenen Tür dabei und sehr angetan von der Veranstaltung. Alles hat reibungslos und wie vorher besprochen funktioniert.


Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: OSA

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben