OSA Mikrosystemtechnik nun im neuen Format

Dienstag, 26. April 2016 | Autor: Reiner Fuest und Anja Braun

Im Oktober hatten wir noch Verstärkung für unser Team gesucht. Für die Migration der flash-basierten OSAs suchten wir Unterstützung. Jetzt können wir die ersten Ergebnisse dieses Projektes vorweisen. Mit der Software Lectora haben wir Layout, Funktion und Struktur des OSAs Mikrosystemtechnik überarbeitet, um folgendes zu erreichen:

  • Durch den Verzicht auf Flash sind die OSAs deutlich besser erreichbar.
  • Zugleich sichern wir die Nachhaltigkeit des Angebotes durch dem Umstieg auf HTML5.
  • Die Lesbarkeit und Nutzerführung konnten durch das neue Layout und die neue Struktur deutlich optimiert werden.
  • Durch die Anpassungen im Design stellen wir eine noch größere Nähe zum Corporate Design und der Universität her.
  • Durch das neue Format ist die Bearbeitung z.B. auf Tablets erleichtert worden.

Das Ergebnis ist seit gestern online: OSA Mikrosystemtechnik.

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Pferd sucht Reiter

Donnerstag, 15. Oktober 2015 | Autor: Reiner Fuest

Wir haben ein neues Pferd im Stall! Seit kurzem verwenden wir die Software Lectora Publisher für die Erstellung von Online Studienwahl Assistenten (OSA).

Die OSAs wurden bislang über eine eigene Editierumgebung erstellt und im Flash Format veröffentlicht. Flash bietet viele Möglichkeiten und war für viele Jahre eine attraktive Plattform für interaktive Online-Inhalte. Aber die Zeiten ändern sich – sie haben sich schon geändert. Es spricht nicht nur alle Welt von HTML5, sie nutzt es auch und dies zunehmend ausschließlich. Die Flash-Technologie ist auf immer mehr Geräten, die Webinhalte darstellen, nicht mehr nutzbar. Dies betrifft vor allem aber nicht nur die mobile Nutzung.

Wir haben daher beschlossen, die bisherigen und neu hinzukommende OSAs im HTML5 Format anzubieten. Dies wollten wir zunächst durch die Aktualisierung unserer eigenen Autorensoftware, dem OSA-Builder, erreichen. Im Zuge der zunehmenden Bedeutung von HTML5 wuchs aber auch die Hoffnung, dass wir ein fertiges Autorenwerkzeug finden, das für unsere Zwecke taugt. Was lag da näher, als die LEARNTEC zu besuchen und alle Messestände abzuklappen, auf der Suche nach geeigneten Produkten.Wir kamen mit vier Ideen zurück und Lectora machte das Rennen (Pferd! s.o.)

lectora-obeflaeche

Lectora bot für uns bei den verfügbaren Produkten am Markt die ideale Kombination von einfacher Bedienbarkeit und nahezu unbegrenzter Einflussnahme auf das Endprodukt. Andere Autorenumgebungen für Online-Module bieten auch interessante Funktionen, lassen aber meist wenig individuelle Eingriffe in das Verhalten des Endproduktes zu. Dadurch, dass in Lectora nahezu beliebig eigene Elemente als HTML, CSS, JavaScript oder PHP eingebunden werden können und dennoch die einfache Benutzerungebung verwendet werden kann, wurde das Produkt für uns sehr attraktiv.

Wir waren nicht alleine begeistert: das Rechenzentrum der Universität hat gleich ein ganzes Paket an Lizenzen gekauft, so dass die Software nun z.B. auf Leihgeräten genutzt werden kann.

Und was ist mit dem Reiter? Ganz einfach: wir suchen für das OSA-Projekt eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter. Die Aufgabe besteht darin, mit Lectora OSAs umzubauen und zu aktualisieren. Da es sich um eine Teilzeitstelle mit 25% handelt, kann dies für Personen aus der Uni oder andere Medienschaffende ein interessantes Zubrot sein. Daher: auf zur Stellenanzeige!

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Ein OSA ist ein OSA

Dienstag, 9. September 2014 | Autor: Heidi Ruhnke und Reiner Fuest

Zum Glück sind die Freiburger Online Studienwahl Assistenten (OSAs) keine diagnostisch orientierten Online-Studienselbsttests. Denn diese erfüllen ihren Zweck gemäß einer Meldung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft überwiegend mehr schlecht als recht.

OSA_Geowissenschaften_Studiensituation4 Quiz zu Studiensituationen im OSA Geowissenschaften

Diagnostisch orientierte Studienselbsttests setzen ihren Fokus auf die Interessen und Fähigkeiten ihrer Nutzer/innen, um ihnen anschließend passende Studiengänge vorzuschlagen. Unsere OSAs dagegen informieren über einzelne Studienfächer. Grundgedanke dabei ist, dass Studieninteressierte besser herausfinden können, ob sie zu einem Fach passen, wenn sie möglichst gut darüber Bescheid wissen. Deshalb beschreiben wir in unseren OSAs auch nicht nur Inhalte und Aufbau der Studiengänge, sondern machen auch auf typische Schwierigkeiten und falsche Vorstellungen aufmerksam und lassen Lehrende und Studierende der Fächer zu Wort kommen.

„Wir sind froh über die OSAs, weil sie unser Orientierungsangebot hervorragend ergänzen“, sagt Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer. „Die Nutzungszahlen und -kommentare geben uns Recht, auf diese Art von Selbsttests zu setzen. In der Praxis der Studienberatung erleben wir täglich, dass die OSAs eine echte Entscheidungshilfe sind, die natürlich ein persönliches Beratungsgespräch nicht ersetzen, aber sehr gut vorbereiten können.“

OSA Waldwirtschaft_umwelt_Videoclip Videointerview mit einer Studentin im OSA Waldwirtschaft und Umwelt

Um den Studienorientierten den Schritt zur Studien(fach)beratung zu erleichtern, wo sie persönliche Fragen klären können, die im OSA nicht beantwortet wurden, weisen wir in den OSAs auf die Beratungsangebote der Universität hin und geben Kontaktinformationen. Denn unsere OSAs geben weder eine Studienempfehlung, noch sind sie Eignungstests. Uns geht es vielmehr um die Passung zwischen Studieninteressierten und Studienfächern – und der passende Studieninteressierte ist nicht unbedingt immer der mit dem Einser-Abi. Und um den Bogen zum Thema Lehrentwicklung zu schließen: Welcher Dozent arbeitet nicht gerne mit motivierten Studierenden, die Spaß an der Sache haben und mit dem Studium ihren Weg gefunden haben? Denn gute Lehrqualität braucht nicht nur motivierte Lehrende und durchdachte Lehrkonzepte, sondern auch Studierende, die bereit sind mitzugehen und sich auf den Stoff einzulassen.

Aktuell schließen wir die Entwicklung des OSAs „Renewable Energy Engineering and Management“ ab, das 3. OSA für einen Master-Studiengang. Insgesamt stehen dann 27 OSAs für die Studienorientierung zur Verfügung.
Auch technisch richten wir uns an der Zukunft aus und setzen auf HTML5, womit wir die Flash-Technologie ablösen werden.
Zusammen mit dem Service Center Studium (SCS) planen wir auch schon die Zeit nach dem Projekt. Gemäß dem Zweck der OSAs – als Element der Studienberatung zu dienen – werden wir die Pflege der Inhalte im SCS ansiedeln.

Und was sagt der Stifterverband zu unseren OSAs? Auch er ist begeistert und listet die OSAs der Universität Freiburg in der Charta Guter Lehre und prämierte die StudentSpeak Videokommentare aus den OSAs mit der Hochschulperle. Was will man mehr?

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OSA-Dankeschönkiste mit uni’shop Artikeln

Montag, 11. August 2014 | Autor: Heidi Ruhnke

Diesen Winter wird sich ein weiterer Studiengang stolzer „Besitzer“ eines Online Studienwahl Assistenten nennen dürfen: Die Lehrenden und Studierenden des M.Sc. „Renewable Energy Engineering and Management“ (REM) haben uns in Workshops und Online-Befragungen bereits tatkräftig bei der OSA-Entwicklung unterstützt.

Jetzt stehen Video-Interviews mit den Studierenden an, in denen sie erzählen, warum sie sich für den Studiengang entschieden haben, was typische falsche Vorstellungen von dem Programm sind und welchen Rat sie zukünftigen REM-Studierenden geben würden. Hier sehen Sie den Inhalt unserer Dankeschönkiste für unsere Interviewpartner/innen:

OSA_unishop_1

Alle Artikel sind im Freiburger uni’shop erhältlich.

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Startschuss für OSA5

Mittwoch, 23. Oktober 2013 | Autor: Heidi Ruhnke

OSA5

Im letzten Blogbeitrag zu den OSAs haben wir es schon angekündigt: Gerade läuft ein weiteres OSA-Projekt an!

Nachdem mit den 26 fertiggestellten OSAs nun über 80% der grundständigen Studienanfänger/innen zielgerichtet über ihr Wunschstudienfach informiert werden, legen wir in der neuen Projektphase den Schwerpunkt auf die Sicherung der technischen und inhaltlichen Nachhaltigkeit und die Optimierung der Schnittstellen zur Studien(fach)beratung.

Damit die OSAs zukünftig auch auf mobilen Endgeräten wie Handys und Tablets genutzt werden können, entwickeln wir eine Lösung mit HTML5. Außerdem arbeiten wir an der Nachhaltigkeit des OSA-Builders (z.B. Open-Source Veröffentlichung, Partnerschaften). Für diese Aufgaben suchen wir aktuell einen Webentwickler.

Die inhaltliche Weiterentwicklung der OSAs besteht aus mehreren Elementen. Zum einen entwickeln wir in der Projektlaufzeit zwei neue OSAs und sorgen für die Aktualität der bestehenden OSAs. Zum anderen möchten wir die Schnittstellen zur Studienfachberatung und Zentralen Studienberatung sowie externen Orientierungsverfahren optimieren.

Hier im Blog halten wir Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden!

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Alle OSAs online!

Dienstag, 24. September 2013 | Autor: Heidi Ruhnke

Heute haben wir mit dem Online Studienwahl Assistenten Mikrosystemtechnik den letzten OSA der aktuellen Projektphase freigeschaltet, womit die Uni Freiburg nun 26 Online Studienwahl Assistenten vorweisen kann. Zum 30. September endet das OSA4-Projekt. Welche inhaltlichen Schwerpunkte es in der nächsten Projektphase ab Oktober gibt, erfahren Sie demnächst hier.

Doch zunächst zum OSA Mikrosystemtechnik: „Stellen Sie sich etwa einen Laser vor, so groß wie ein Salzkorn, oder eine Mechanik, so klein wie der Punkt am Ende dieses Satzes, oder Pumpen, die in eine Vene passen, oder Elektronik, die man nur unter dem Mikroskop sieht. In der Medizin, in der Kommunikationstechnik, in Autos und im Toaster, sogar in Textilien können Sie schon heute Mikrosysteme finden. Wenn Sie sie finden können…“ 

Mit diesen Worten werden Studieninteressierte darauf eingestimmt, was es bedeutet mit Mikrosystemen zu arbeiten. Einen weiteren Einblick in das Studienfach bieten die Selbsttests zu Erwartungen und Studiensituation, wie z.B. die Gruppenarbeit im Rahmen des Roboter-Wettbewerbs im ersten Semester.

Screenshot_Roboter-Wettbewerb

Studierende und Lehrende der Mikrosystemtechnik stellen sich und das Studium in Videointerviews vor und geben Tipps für die Studienwahl. Und neben Informationen über die Universität und die Stadt Freiburg, erwarten die Studieninteressierten Beispielaufgaben zu den Themenbereichen Mikrofluidik, Elektrotechnik und Mikromechanik. Warum zerläuft ein Tropfen nicht, wenn er kleiner als 0.1mm ist? Und könnten Sie folgendes Netzwerk mithilfe von sechs Bauelementen vereinfachen? Probieren Sie es aus und besuchen Sie den Mikrosystemtechnik OSA!

Screenshot_Mikrofluidik Screenshot_E-Technik

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Alltägliches erforschen!

Montag, 23. September 2013 | Autor: Reiner Fuest

Europäische Ethnologie – mal wieder so ein Fach, das äußerst spannend klingt, von dem aber wenige wissen, was sich dahinter verbirgt und was Studierende hier erwartet. Prädestiniert also für einen Online Studienwahl Assistenten, der ab heute verfügbar ist und viel Fragen rund um den Studiengang lüftet!

OSA Euro_Ethnologie_Lehrendeninterviews„Wir sind eine sehr gegenwartsorientierte Disziplin und erforschen aktuelle, alltägliche Phänomene in Politik, Gesellschaft und Kultur“, erklärt Junior Professorin Anna Lipphardt im OSA-Interview. Dabei spielen wissenschaftliche Methoden wie die Beobachtung oder Befragung eine große Rolle und somit der direkte Kontakt mit Menschen. Studierende sollten daher neugierig sein, sich auf neue Perspektiven einlassen und sich auch durch Verunsicherungen nicht abschrecken lassen, rät Prof. Sabine Zinn-Thomas in der OSA Videotapete. Ob die eigenen Vorstellungen vom Studium Europäische Ethnologie auf den Studiengang in Freiburg zutreffen, kann man im Selbsttest Erwartungen auf den Prüfstand bringen. Hier erfahren wir  z.B. dass es in diesem Studium nicht darum geht, systematisch alle europäischen Völker kennen zu lernen und zu vergleichen. Vielmehr werden kulturelle Phänomene und Prozesse, Alltagspraktiken und Lebenswelten von modernen europäischen Gesellschaften erforscht.

OSA Euro_Ethnologie_KulturWie das konkret aussehen kann, zeigen die Beispielaufgaben aus dem Modul meineAufgaben. Im Themenbereich Heimat und Identität können sich Studieninteressierte mit der Frage auseinandersetzen, was Heimat im Zeitalter von Globalisierung überhaupt noch bedeutet. Und was hat es eigentlich alles mit dem für die Europäischen Ethnologie wichtigen Begriff  Kultur auf sich? Von Joghurt bis klassische Musik, der OSA Europäische Ethnologie erklärt, wo überall „Kultur“ drin steckt.

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Umweltexperten gesucht!

Mittwoch, 18. September 2013 | Autor: Heidi Ruhnke

Screenshot_UWI_StartseiteMit dem Umweltnaturwissen-schaften OSA, das seit heute online ist, kann die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen nun Online Studienwahl Assistenten für alle ihrer vier Bachelor-Hauptfächer und zwei ihrer Master-studiengänge vorweisen: Geographie, Waldwirtschaft und Umwelt, Geowissenschaften, Umweltnaturwissenschaften, Environmental Governance und Forest Siences.
Bei der Frage, ob man Waldwirtschaft und Umwelt oder doch lieber Umweltnaturwissenschaften studieren soll, zeigen einem die neuen Online Studienwahl Assistenten welche Schwerpunkte die einzelnen Fächer setzen und wo die Unterschiede sind.

Im Online Studienwahl Assistenten Umweltnaturwissenschaften schlägt sich die interdisziplinäre Ausrichtung dieses Faches auch in den Beispielaufgaben nieder. Hier können Fragen zur Bodenökologie, Landespflege und Umwelthydrologie bearbeitet werden: Screenshot_UWI_BodentypenStudieninteressierte ordnen Waldtypen in einer Drag & Drop-Aufgabe die entsprechenden Bodentypen zu und berechnen, ob die Trinkwassernutzung in Freiburg nachhaltig ist. Wer sich jetzt Sorgen macht, kann beruhigt sein: Das Wasser wird uns im schönen Freiburg erst einmal nicht ausgehen! Warum das so ist, erfahren Sie in unserem neuen OSA!

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Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen? Nicht mit unserem OSA!

Mittwoch, 21. August 2013 | Autor: Reiner Fuest

Ein neuer Online Studienwahl Assistent ist ab heute im Netz, Titel „OSA Waldwirtschaft und Umwelt„. Wer hier sofort das romantische Bild eines Försters im Kopf hat, der stundenlang mit seinem Hund durch den Wald schlendert und sich um die dort lebenden Tiere kümmert, der ist nicht ganz auf der richtigen Fährte. Denn der Bachelor of Science in Waldwirtschaft und Umwelt ist kein klassischer Forststudiengang. Neben naturwissenschaftlichen Grundlagen in Chemie, Biologie und Physik, erlangen die Studierenden Kompetenzen in Themengebieten wie beispielsweise Umweltpolitik und -Öknomie und können sich durch die Wahl eines Nebenfachs unter anderem in internationaler Waldwirtschaft, Klimatologie oder Holz- und Bioenergie spezialisieren. Was es mit dem Studium „Waldwirtschaft und Umwelt“ sonst noch so alles auf sich hat, das erfahren Studieninteressierte im neuen OSA.

OSA_Waldwirtschaft_Umwelt_StudiinterviewsEinen guten Einblick ins Studium gewähren die Videointerviews mit Lehrenden und Studierenden, die dem Studiengang und der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen ein – nein mehrere Gesichter geben. Die Studis Benno, Lisa und Co. erklären warum sie sich für dieses Studium entschieden haben und welche Tipps sie für Studienanfänger parat haben.

OSA_Waldwirtschaft_Umwelt_WölfeFachtypische Einblicke bekommen Studieninteressierte auch in den Beispielaufgaben zu den Bereichen Waldbau sowie Wildtierökologie und Wildtiermanagement. Welche Baumart hat die höchste Sturmstabilität und woran liegt das?  Warum ist Totholz für einen Wald wichtig? Was für Auswirkungen hat die Rückkehr der Wölfe in Deutschland für Mensch und Tier? Spannende Fragen, die es im OSA zu beantworten gilt.

Viel Sapß dabei!

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Freiburger OSAs auf Frankfurter Fachforum

Donnerstag, 27. Juni 2013 | Autor: Reiner Fuest

Knapp drei Jahre nach dem ersten Fachforum Online Self Assessments an der Goethe-Universität Frankfurt fand am 24.06.13 das zweite Fachforum zu diesem Thema statt. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus über 40 Hochschulen und einem halben Dutzend anderer Bildungseinrichtungen war die Veranstaltung so gut besucht, dass man kurzfristig in einen größeren Raum, den Festsaal des Campus Westend umziehen musste. Mit der alten Wegbeschreibung in der Hand standen wir eine Viertelstunde vor Beginn der Veranstaltung noch fernab am Gästehaus der Universität (dem ursprünglich geplanten Veranstaltungsort) und lernten dann die Qualitäten eines Frankfurter Taxifahrers kennen, der uns gerade noch pünktlich zum Campus chauffierte.

Auch in diesem Jahr waren wir eingeladen, unsere Freiburger Online Studienwahl Assistenten vorzustellen. Auch in diesem Jahr durften wir, nach der Begrüßung durch die Vizepräsidentin der Goethe-Universität, Frau Prof. Brühl, den Reigen der Angebotsvorstellungen eröffnen. Die Vorträge waren durch die Bank hochkarätig und inspirierend. Neben einigen fachspezifischen Angeboten (z.B. der Unis Bonn und Frankfurt) wurden auch fach- und hochschulübergreifende Ansätze präsentiert (z.B. der Orientierungstest was-studiere-ich.de und der StudiFinder des Landes NRW).

Es wurde schnell deutlich, dass wir unter den fachspezifischen Orientierungsangeboten aufggund des hohen Anteils an medialen Informationselementen (z.B. Videointerviews mit Studierenden, Lehrenden, Studienberaterinnen und -beratern, Fotostrecken, multimedialen Beispielaufgaben etc.) eine Sonderstellung einnehmen. Während das von vielen Diagnostikern in der OSA-Community vor ein paar Jahren noch kritisch beäugt wurde und man sich als Nicht-Psychologe ein bisschen als Fremdkörper fühlte, ist unser Ansatz mittlerweile weithin akzeptiert und hat unübersehbar auch viele der anderen Angebote beeinflusst. Deutlich wurde auch, dass die verpflichtende Studienorientierung in Baden-Württemberg und die Verknüpfung des übergeordneten Orientierungstests des Landes mit unseren fachspezifischen OSAs eine hervorragende Ausgangsbedingung für effektive webbasierte Studienorientierung darstellen.

In der Abschlussdiskussion wurde insbesondere die Frage der Nachhaltigkeit und Verstetigung webbasierter Studienorientierungsangebote diskutiert. Hier zeigte sich, dass andere Hochschulen uns diesbezüglich voraus sind. Wie bei uns sind die meisten (fachspezifischen) Angebote im Rahmen von Projekten entwickelt worden. Anders als bei uns sind diese aber mittlerweile fast durchweg verstetigt.

Als wichtigste Anregungen nehmen wir aus den Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen zwei Aspekte für unsere weitere Arbeit mit:

1. Eine wichtige Baustelle wird in Zukunft die Schnttstellenoptimierung sein, sowohl zwischen diversen Online-Angeboten (z.B. Landesorientierungstest und unseren OSAs) als auch zwischen webbasierten und nicht-webbasierten Angeboten (insbesondere Studienberatung, Fachberatung).

2. Darüber hinaus könnte es ratsam sein, den Orientierungsprozess langfristiger und weniger linear zu denken und ihn entsprechend auch im Web nicht nur punktuell (Selbsteinschätzung im Landesorientierungsprozess, Erprobung eines Faches im OSA), sondern in seiner Langfristigkeit zu unterstützen. Der StudiFinder aus NRW als eine Art personalisiertes Portal, enthielt hier einige sehr interessante Funktionen und Ansätze.

Fazit: Schön, dass der Themenbereich „Online Self Assessments“, in dem wir uns in den vergangenen neun Jahren einen guten Ruf erarbeitet haben, weiterhin mehr und mehr Hochschulen beschäftigt Schön, dass die Szene und die Angebote der Hochschulen sich über die Jahre spürbar und sichtbar professionalisiert haben. Und schön, dass wir mit den Freiburger OSAs auch bei der GMW-Tagung angenommen wurden und so Anfang September wieder nach Frankfurt zurückkehren werden.

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