Wissensarbeit digital

Freitag, 27. November 2015 | Autor: Alexander Hochmuth und Reiner Fuest

2015-11-23-120750_blogErneut haben wir für einen Workshop unser selbst entwickeltes Workshop-Tool zur Unterstützung der Gruppenarbeit bereitgestellt.

Die Benutzeroberfläche unseres Tools haben wir entsprechend angepasst, um den Gegebenheiten der Veranstaltung gerecht zu werden. So gab es diesmal (im Gegensatz zum ersten Einsatz) folgende Arbeitsgruppen: „Berufungsverfahren“, „Gremienarbeit“, „Wissenschaft und Forschung“ und „Lehre“.

In dieses Arbeitsgruppen haben die WorkshopteilnehmerInnen zunächst Verbesserungsvorschläge und Ideen innerhalb ihrer eigenen Gruppe gesammelt, in einem zweiten Schritt wurden dann Vorschläge an die anderen Gruppen übermittelt und schließlich in der Verbindung aus eigenen Ideen und den Vorschlägen der anderen Gruppen ein Fazit für die eigene Gruppe gezogen. Besonders in dem zweiten Arbeitsschritt, also dem Übermitteln von Vorschlägen an die anderen Gruppen, war unser Tool eine große Hilfe. Der eingetippte Text wurde sofort zu der passende Gruppe übermittelt, daraus entstand eine äußerst dynamische und interaktive Arbeitsatmosphäre, die in papier- oder vortragsbasierten Settings nicht möglich gewesen wäre. Das vorhandene Wissen und die entstehenden Ideen wurden sofort vernetzt und beeinflussten die Diskussion in den Gruppen unmittelbar.

Auch diesmal sind wir froh berichten zu können, dass alles ohne Probleme funktioniert hat und wir bereits eine halbe Stunde nach dem Workshop die automatisch protokollierten Ergebnisse aufbereitet hatten und übergeben konnten.

Da wir die Workshoparbeit vor Ort beobachten konnten, haben wir auch einige Verbesserungsvorschläge notiert:

  • Beschriftung: hier werden wir künftig eine andere Formulierung für Phase 2 anbieten, um den Arbeitsauftrag an die Teilnehmenden noch deutlicher zu machen.
  • Hilfestellung: wir erläutern die Benutzung immer unmittelbar vor dem Workshop. Einige Hinweise könnten wir auch in dem Tool selbst unterbringen (z.B. auf die vergrößerbaren Textfelder)
  • Phasen-Steuerung: das Tool ist auf drei Phasen der Workshoparbeit ausgerichtet. Diese könnte man auch im Tool (server oder client gesteuert) hervorheben. Auch eine dynamische Rest-Zeitanzeige ist denkbar (diesmal 20 Minuten pro Phase).

Das Feedback der TeilnehmerInnen des Workshops mit dem Thema „Gender-Kompetenz und Gleichstellung im Hochschulalltag“ zu unserem Tool war dennoch durchwegs positiv und es kam sogar die Frage auf, wo das Tool denn „käuflich zu erwerben wäre“ – aber leider, leider gibt es das nur umsonst. Wir freuen uns auf auf jeden Fall, einen Beitrag zu dem gelungenen Workshop geleistet zu haben.

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Neue Übersicht der Downloads zum CD

Samstag, 12. April 2014 | Autor: Reiner Fuest

Mit der Neugestaltung des CD-Manuals war zunächst keine Liste der Downloads zum CD mehr verfügbar. Da alle Vorlagen und Hinweise zum Web-to-Print im CD-Manual zu finden sind, war die Verwendung der CD-Materialien sicher gestellt.

Wir haben es jedoch vermutet und verschiedene Anfragen von Nutzerinnen und Nutzern habe es bestätigt: eine kompakte Übersicht über die Dateivorlagen wird weiterhin benötigt. Erläuterungen sind hierbei nicht erforderlich, da dieser Zugangsweg von all jenen bevorzugt wird, die schon wissen, was sie suchen und mit einer Liste gut zurechtkommen. Für diese Zielgruppe ist der Zugriff auf die relevanten Dateien so schneller zu regeln, als über das CD-Manual.

Hier ist nun also die neue Übersicht der Downloads zum CD. Die Dateilisten wurden aktualisiert, ergänzt, ausgemistet, umformuliert und durch Vorschaubildchen noch besser benutzbar.

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Leitplanken für das Soziale Netz

Donnerstag, 20. Februar 2014 | Autor: Reiner Fuest

some_richtlinien_screen Gestern wurden die Social Media Richtlinien der Universität Freiburg als Rundschreiben veröffentlicht. Wer bisher in Sozialen Netzen aktiv war oder es künftig werden will, hat nun Leitlinien zur Hand, um diese Medien hinsichtlich der dienstlichen Verwendung korrekt einzusetzen.

Nachfragen dazu gibt es schon länger. Daher wurde das Thema auch im Senatsausschuss Medienentwicklung und -praxis besprochen. Dort wurde auch beschlossen, in der Zukunfts- und Dialogwerkstatt in Form eines BarCamps die Anforderungen und Möglichkeiten dazu zu diskutieren. In der Folge wurde vom Senatsausschuss eine AG eingesetzt, die die Erarbeitung der Richtlinien vorbereiten sollte. Das Endergebnis liefert seit gestern Hilfestellung bei der Nutzung von Sozialen Medien.

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Podcastportal runderneuert

Donnerstag, 12. September 2013 | Autor: Marcel Oettrich

Podcasting an der Universität Freiburg ist sehr erfolgreich: Mit mittlerweile über 600 Video- und über 900 Audiodateien (Stand September 2013) stellen wir der interessierten Öffentlichkeit so viele Mediendateien zur freien Verfügung wie noch nie zuvor. Über die Adresse www.podcasts.uni-freiburg.de kann unsere Medienbibliothek durchstöbert werden, die Medien können direkt im Portal auch angesehen oder angehört werden. Dabei ist die technische Schwelle sehr gering: Sie benötigen nur einen Browser, das verwendete Betriebssystem spielt keine Rolle. Für Desktopsysteme ist der installierte Flashplayer Voraussetzung, mobile Betriebssysteme wie Android oder iOS benötigen keinen installierten Flashplayer. Wenn Sie die Software iTunes von Apple verwenden, finden Sie die Angebote der Universität Freiburg dort im Bereich iTunes U („U“ für Universität), übrigens gleich neben den Angeboten von Universitäten wie Stanford oder Harvard.
Was haben wir verbessert?
weiter…

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Effiziente Personensuche an der Uni

Freitag, 19. April 2013 | Autor: Oliver Trachte

Telefon Müller, Fischer, Meyer – wer nach diesen Namen sucht, wird meistens fündig. Doch dann fängt die Suche in langen Ergebnislisten erst an.

Um die Personensuche an der Uni effizienter zu gestalten, werden in der Standardsuche nur noch die Mitarbeiter/innen der Uni und der vorklinischen Institute der medizinischen Fakultät gelistet. Eine Suche nach Mitarbeiter/innen des Klinikums ist weiterhin über eine zusätzliche Auswahlbox möglich.

Die im Juni 2012 erweiterte Personensuche, die nach Anmeldung mit dem Uni-Account eine Suche nach allen Mitarbeiter/innen der Universität und des Klinikums und zusätzlich eine Rückwärtssuche nach Nummern ermöglicht (siehe Erweiterte Personensuche mit Uni-Account), erfreut sich reger Beliebtheit und ist mittlerweile in die Top Ten der gefragtesten Seiten aufgestiegen.

Zur Personensuche: http://www.uni-freiburg.de/personensuche

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Jede Stimme zählt

Dienstag, 19. Februar 2013 | Autor: Reiner Fuest

Abstimmgeräte (auch TED-Systeme genannt) können verwirrend vielseitig eingesetzt werden, treten in zahlreichen technischen Erscheinungsformen auf und sind nicht einmal billig.

Wir reduzieren das Thema hier mal auf 3 + 1 + 0.

3 Funktionen

  • Aktivieren der Lernenden – Damit die Lehr-Lern-Situation nicht nur durch Zuhören der Studierenden geprägt ist, kann ein Abstimmsystem ein niederschwelliges Hilfsmittel sein, um Studierende zum Handeln zu bewegen. Selbst eine geringe Steigerung des Aktivitätslevels kann schon zu einer Verbesserung der Lernleistung führen.
  • Motivieren der Lernenden – Die Teilnahme an Abstimmungen oder Umfragen kann neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Lernstoff auch lernförderliche Motivationseffekte haben, wenn folgende Gedanken produziert werden: „Ich kann das ja!“, „Das habe ich verstanden!“ oder „Ich bin ja besser als der Durchschnitt!“. Und wenn das Ganze als stimmungsaufhellender Quiz gestaltet wird, werden diese Gedanken vielleicht sogar laut ausgerufen.
  • Rückmeldefunktion – Lehrende können im Laufe einer Veranstaltung durch das Abstimmsystem erfassen, wer noch bei der Sache ist und wie gut die bisherigen Lernstoffe verstanden wurden.

abstimmgeraete

In allen drei Anwendungsfällen können Verständnisfragen, Meinungen oder Stimmungen und die Erinnerungsleistung abgefragt werden. Dabei müssen sich die Fragen nicht unmittelbar auf den Lernstoff beziehen, sondern können auch den Kontext (Zufriedenheit) bzw. Vorwissen abfragen. Und je nach gewünschtem Effekt kann zu Beginn, während oder am Ende einer Lehrveranstaltung das System eingesetzt werden.

Einige der Vorteile liegen auf der Hand:

  • Sofortige Rückmeldung
  • Beteiligung auch von zurückhaltenden Studierenden
  • Daten können leicht gespeichert werden (z.B. im Gegensatz zu Handzeichen oder Wortmeldungen)
  • Anonymität ist möglich, aber auch personalisierte Situationen denkbar (z.B. Quiz)

Weitere Infos zu Abstimmsystemen in der Lehre finden sich z.B. bei e-teaching.org.

1 Leihangebot + 0 Kosten

Ein Set mit 50 Abstimmgeräten (Repy® Mini), ein Notebook mit Software und ein Empfänger stehen derzeit kostenlos zum Ausleihen zur Verfügung. Die Software EditVoteTM Pro ist zum Ausprobieren bzw. Umfragen erstellen frei beim Anbieter herunterladbar. Weitere Infos und Ausleihverfahren im Service A-Z auf den ZUV-Seiten unter dem Stichwort Abstimmsystem.

Natürlich kann das System auch außerhalb der Lehre für Abstimmungen genutzt werden (Forschungsprojekte, Organisationsentwicklung, Symposien etc.).

Erfahrungen

Herr Dr. Rainer Leonhart von der Abteilung für Sozialpsychologie und Methodenlehre am Institut für Psychologie hat vor Kurzem das Abstimmsystem für ein gemeinsames Projekt mit den Forstwissenschaften zur Datenerhebung im Rahmen einer Lehrveranstaltung genutzt. Dabei war die einfache Bedienung und das Interesse bei den Studierenden (Neuigkeitseffekt) positiv aufgefallen. Sowohl stillere Studierende konnten damit stärker einbezogen werden und auch Gruppenmeinungen ließen sich schnell generieren. Im Sommersemester soll das System für eine Gruppentestung zur Bestimmung des Wissensstandes erneut eingesetzt werden.

Herr Prof. Dr. Stefan Günther vom Institute of Pharmaceutical Sciences hat das Abstimmsystem bisher hauptsächlich dazu benutzt, Studierenden am Ende des Semesters Rückfragen zum Vorlesungsinhalt zu stellen. Dabei waren die Erfahrungen durchweg positiv: Es wurde klar, bei welchen Themen noch Unklarheiten bestehen und die Studierenden sehen anonymisiert, wie sie im Vergleich zu den Kommilitoninnen und Kommilitonen stehen. Und ein Spaßfaktor war auch noch dabei. Künftig soll das System auch zu Beginn einer Vorlesung eingesetzt werden, um das Vorwissen abzufragen. Auch für die Lehrevaluation erscheint der Einsatz denkbar.

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Podcastprojekt erhält Spende

Dienstag, 16. Oktober 2012 | Autor: Reiner Fuest

Für das Podcastprojekt haben wir eine Sachmittelspende über 7.000 Euro von der Badischen Beamtenbank aus deren Gewinnsparmitteln erhalten. Vielen Dank dafür! Die Scheckübergabe findet am 26.10.2012 um 16 Uhr beim BarCamp Freiburg Social Media 2012 im FRIAS statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und es sind noch Plätze frei.

Da wir glücklicherweise schon einkaufen durften, sind wir nun gut mit Geräten für die Audio- und Videopodcasts der Zukunft ausgestattet.

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Erweiterte Personensuche mit Uni-Account

Montag, 4. Juni 2012 | Autor: Oliver Trachte

Mit der erweiterten Personensuche steht nun allen Uni-Mitgliedern nach Authentifizierung mit Ihrem Uni-Account die interne Suche nach Mitarbeiter/innen zur Verfügung. Als weitere Funktion wurde zudem eine Rückwärtssuche nach Nummern eingeführt.

Die zentrale Personensuche der Uni Freiburg ermöglichte bisher nur eine „externe Suche“, d.h. die Suche nach Personen, die einer Veröffentlichung ihrer Kontaktdaten im Internet explizit zugestimmt bzw. als Dozent/in oder aufgrund einer leitenden Funktion keinen Widerspruch eingelegt hatten. Lediglich die Mitarbeiter/innen der zentralen Verwaltung konnten schon immer über eine interne Suche auf alle Personen zugreifen.

Bei Änderungswünschen müssen sich betroffene Personen direkt an ihre/n Sachbearbeiter/in in der Personalabteilung wenden. Wer der Veröffentlichung seiner Daten im Internet nachträglich widersprechen bzw. diese ermöglichen möchte, kann dies über das Formular P 3 – „Eintrag in das elektronische Telefon- bzw. E-Mail-Verzeichnis“  beantragen.

Weitere Erläuterungen zur Datenbasis und zum Abgleich mit anderen Systemen (wie z.B. myAccount) werden in einer FAQ-Liste unter den „Hinweisen zur Änderung von persönlichen Daten“ auf der Seite der Personensuche abgehandelt.

Die Personensuche erreichen Sie unter: www.uni-freiburg.de/personensuche

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Audio-Podcasts der Uni auf einem Android-Gerät komfortabel verwalten und anhören

Mittwoch, 8. Februar 2012 | Autor: Marcel Oettrich

Wenn Sie ein Androidgerät (Tablet oder Smartphone) besitzen, können Sie mit Hilfe der google-App „Listen“ recht komfortabel die Audio-Podcasts der Uni abonnieren, verwalten und anhören.

Drei Screenshots (klicken zum Vergrößern) zeigen Ihnen die Oberfläche der App, von der Übersicht aller abonnierten Feeds, über die Auflistung der einzelnen Episoden, bis zum Player.

Die App bietet viele Einstellungsmöglichkeiten, z. B. kann man bestimmen, wann von welchem Feed wie viele Folgen abgeholt werden. Für User mit keinem oder nur beschränkten Datenflatratetarif gibt es auch die Möglichkeit, ausgewählte Folgen auf die Speicherkarte des Androidgerätes zu laden.

Die App gibt es im offiziellen Google Android Market, die entsprechenden Audiofeeds (RSS) zum Füttern finden Sie auf www.podcasts.uni-freiburg.de.

Edit [25.10.2012]: Mittlerweile hat Google leider die App vom Markt genommen. Aus der Vielzahl von Apps zum Thema eine Empfehlung zu geben, wenn Sie im Playstore die Stichworte „podcast player“ eingeben, fällt schwer. Der „doubleTwist Player“ jedoch erhält durchweg gute Empfehlungen. Testen Sie selbst!

Thema: Allgemein, Wissensmanagement | 6 Kommentare

Austausch + Online + Lehrthematik = Impulswerkstatt Lehrqualität

Mittwoch, 21. Dezember 2011 | Autor: Heidi Ruhnke

Sowohl Lehrende und Studierende der Universität, als auch alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Externe können sich an der neuen Impulswerkstatt Lehrqualität (IQ-Net) beteiligen. Bei M+W sind das Community Management und die technische Umsetzung des Projekts im Rahmen von „Windows for Higher Education“ verortet; Kooperationspartner ist die Abteilung Lehrentwicklung.  Mehr Informationen zu der Idee und dem Projekthintergrund gibt es im Weblog der Impulswerkstatt Lehrqualität.
Hier ein kurzer Vorgeschmack auf das Interview mit Dr. Tanja Krämer-McCaffery und Harald Wohlfeil von der Abteilung Lehrentwicklung zu den Herausforderungen universitätsweiter Lehrentwicklung, das im Januar in der Impulswerkstatt Lehrqualität veröffentlicht wird:

Thema: Impulswerkstatt Lehrqualität, Wissensmanagement | Beitrag kommentieren